4. März 2021: Was wäre die Wissenschaft ohne Frauen?

Jedes Jahr am 8. März feiert die Welt den Internationalen Frauentag. Ohne mutige Vorreiterinnen wären wir nämlich nicht da, wo wir heute stehen. Priv.-Doz. Dr. Ghazaleh Gouya Lechner ist Medizinerin, Wissenschaftlerin und Unternehmerin und erklärt, warum Karriere in der Wissenschaft für Frauen nicht Verzicht auf Familie bedeuten muss.

Wien, 04.03.2021 – Wissenschaft braucht die besten Köpfe – egal ob Männer oder Frauen. Dennoch liegt der Frauenanteil in der Forschung weltweit laut UNESCO-Institut für Statistik immer noch unter 30 Prozent. Potenzial, das verschenkt wird. „Wissenschaftler arbeiten tagtäglich an der Lösung einiger der schwierigsten Herausforderungen unserer Zeit. Wenn hier das weibliche Geschlecht nicht ausreichend involviert wird, können Erfahrungen, Bedürfnisse und Wünsche, die einzigartig für Frauen sind, leicht übersehen werden“, erklärt Dr. Ghazaleh Gouya Lechner. Die Fachärztin für Innere Medizin, Kardiologie und Klinische Pharmakologie hat langjährige klinische und wissenschaftliche Erfahrung sowie besonderes Know-how in der Klinischen Forschung. 2016 gründete sie ihr eigenes Unternehmen und ist damit österreichischer Branchenleader im Bereich Clinical Development. Ihr Anspruch ist stets praxisorientiert und wissenschaftsgeleitet. Das spiegelt sich auch in ihrem Team wider. Bei ihren Mitarbeitern legt sie großen Wert auf akademische Ausbildung. Dass ihr Unternehmen zu 90 Prozent aus Frauen besteht, hat sich aber eher zufällig ergeben. „Ich stelle vor allem kreative Macher ein. Interessante und intelligente Menschen, die ihre Stärken bewusst einsetzen können, denn das bedeutet Fortschritt und Wachstum“, so Dr. Gouya Lechner.

Aufbruch traditioneller Rollenbilder

Sie selbst bewundert viele großartige Frauen in der Geschichte, beginnend bei Hypatia von Alexandria bis Marie Curie, Rita Levi-Montalcini, Maryam Mirzakhani und nicht zuletzt die Nobelpreisträgerinnen Emmanuelle Charpentier und Jennifer A. Doudna. Das Erfolgsgeheimnis: allesamt sind sie stets ihrer Neugier gefolgt, denn die Sterne sind schließlich zum Greifen da.

“Ich hoffe meinem Team auch dahingehend ein Vorbild zu sein, dass Arbeit und Familie zu vereinbaren sind. Eine wissenschaftliche Karriere, ein eigenes Unternehmenund die Gründung einer Familie schließen sich nicht aus“, sagt Dr. Gouya Lechner. Was der Forschungsstandort Österreich zukünftig braucht, ist eine stärkere Sensibilisierung für die Rolle und Repräsentation von Frauen in der Wissenschaft, den Aufbruch traditioneller Rollenbilder und gezielte Förderung von Frauen und besonders Müttern. Angehenden Wissenschaftlerinnen rät Dr. Gouya Lechner: „Bleibt neugierig und lasst euch von eurem Ehrgeiz leiten.”

Über Gouya Insights KG

Gouya Insights wurde 2016 von Priv.-Doz. Dr. Ghazaleh Gouya Lechner in Wien gegründet. Der heimische Branchenleader im Bereich „Clinical Development“ erstellt sogenannte klinische Roadmaps für Biotechfirmen, Start-ups, Pharmaunternehmen und Hersteller von Medizinprodukten.

Neben der beratenden Tätigkeit übernimmt Gouya Insights für Kunden die Leitung der klinischen Entwicklung samt Erstellung eines effizienten Fahrplans für das Entwicklungsprogramm. Das umfasst das Einholen von wissenschaftlichen Empfehlungen, die Zusammenstellung eines klinisch-operativen Teams sowie die Funktion als Schnittstelle zwischen Sponsoren und dem klinischen Betrieb für die Aufsicht bis hin zur Durchführung klinischer Studien und Reviews von medizinischen Daten. Außerdem unterstützt Gouya Insights bei Medical Writing, also bei klinischen Studienberichten und deren Publikation.

Weitere Informationen: www.gouya-insights.com  

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